Gärtner Pötschke GmbH

 

In dieser Kategorie möchten wir euch wertvolle Tipps Rund um den Garten bereitstellen. Sicherlich ist für jeden etwas dabei. An dieser Stelle möchten wir uns bei Gärtnerei Pötschke GmbH herzlich bedanken, dass wir die Inhalte aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" verwenden dürfen.

 

Weitere Informationen zur Firma Gärtnerei Pötschke GmbH findet Ihr hier:

 

Gärtner Pötschke GmbH
Beuthener Straße 4
41564 Kaarst
 
Telefon: 01805 / 861 100
erreichbar Mo.-Fr., 07:00 bis 18:00 Uhr
Telefax: 01805 / 861 300
 
14 Cent pro Minute inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute inkl. MwSt. aus dem Mobilfunknetz (Preise gelten für Telefon und Telefax).
 

 

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Frischer Stalldung wird heutzutage nur noch selten im Garten
verwendet.
Früher war eine regelmäßige Düngung damit ja ganz
selbstverständlich, und jeder wusste auch gut Bescheid über die
Eigenschaften und die Anwendungsweise von Stalldung. Heute
ist es nicht mehr ganz so einfach, diesen überlieferten Kenntnissen
entsprechend zu gärtnern. Nur noch wenige Menschen können
mit den Begriffen erste, zweite und dritte Tracht etwas anfangen.
Wenn in Büchern oder Zeitschriften etwas über frisch gedüngte
Böden steht, so ist damit eine Düngung mit Stalldung gemeint
.
Beete, die im Herbst mit ihm versorgt wurden, gelten im Frühjahr
als "frisch gedüngt" bzw. als in "erster Tracht" stehend. Solche
Beete eignen sich für alle stark zehrenden Gemüsesorten wie
Kohl in allen Arten, Gurken, Melonen, Tomaten und Sellerie.

Im zweiten Jahr, wenn das Beet in "zweiter Tracht" steht, werden
Möhren, Zwiebeln, Lauch, Kopfsalat, Endivien, Rote Bete und Spinat
angebaut
. Auch Kohlrabi und Grünkohl gedeihen gut.

In "dritter Tracht" schließlich, also noch ein Jahr später, sind die
Hülsenfrüchte
- Bohnen und Erbsen - außerdem Radieschen,
Rettiche, Pflücksalate und einjährige Kräuter wie Dill an der Reihe.
Wir geben also Stalldung nur alle drei Jahre auf die gleichen Beete
und müssen dann die Fruchtfolge einhalten. Stalldung darf übrigens
niemals gleichzeitig mit einer Kalkgabe verabreicht werden. Wenn
eine Kalkung notwendig wird, dann sollte sie immer in den Jahren
zwischendurch erfolgen.

 

 

Quelle: Tagesblatt aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" 2015  mehr unter: www.poetschke.de

Viele Gärtner freuen sich jetzt schon auf das Blütenfeuerwerk
ihrer Rhododendren im Frühjahr.
Aber manchmal werden sie
bitter enttäuscht - denn viel zu viele Knospen blühen nicht auf. Sie
bleiben statt dessen braun und vertrocknet monatelang, sogar
zwei oder drei Jahre lang an den Zweigen hängen. Schuld daran ist
das so genannte Knospensterben. Das ist eine Pilzkrankheit, die
durch die Rhododendronzikade verbreitet wird. Die Zikade
schneidet im Herbst Schlitze in die Schuppen der Blütenknospen,
um dort ihre Eier abzulegen. Dabei gelangen die Pilzsporen, die an
den Eiern hängen, in die Pflanze. Man erkennt die Krankheit früh-
zeitig an der graubraunen Farbe, die die Knospen über Winter
annehmen. Um das Knospensterben in den Griff zu bekommen,
kneift man alle vertrockneten Knospen aus, die man jetzt im
Winter findet
. Später im Frühling hält man nach den Zikaden
Ausschau. Die Tierchen sind nur einen Zentimeter groß und grün-
orange gefärbt
. Sie leben auf den Blattunterseiten und saugen
dort Pflanzensaft
. Da sie bei der geringsten Störung wegfliegen
oder davonhüpfen, sind sie gar nicht so leicht zu entdecken.
Uber Frühjahr und Sommer hängst du geleimte Gelbtafeln oder
Kirschfruchtfliegenfallen auf, die ihre Aufgabe im Kirschbaum
bereits erledigt haben. Das lockt die Zikaden an und hält sie dann
durch den Kleber fest
. Bei starken Befall kann man im Sommer
Pflanzenschutzmittel gegen saugende Insekten spritzen, und
zwar auch gut auf die Blattunterseiten.

 

 

Quelle: Tagesblatt aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" 2015  mehr unter: www.poetschke.de

Chilis gibt es in unzähligen Sorten von süßlich mild bis feurig
scharf
. Gute Sorten sind z.B. .Cayenne-Paprika Diavolo F1 ", die
dir frisch und getrocknet mit feurig-scharfem Aroma die Tränen in
die Augen treibt
. .Jalapeno-Paprika Jalastar F1 ", ein Klassiker der
mexikanischen Küche, ist dagegen zwar sehr pikant, aber nicht
so brennend scharf. Wer es lieber sanft mag, dem kann ich eine
türkische Spezialität wärmstens empfehlen: "Paprika Sumher F1 ".
Grün geerntet schmecken die spiralig gedrehten Schoten schön
mild. Etwas scharf werden sie erst im roten, reifen Zustand.

Chili kannst du leicht selbst ziehen, am besten säst du die Samen
ab Februar auf der sonnig warmen Fensterbank in Töpfchen aus.
Ab Mitte Mai dürfen die Pflänzchen raus in den Garten. Sie lieben
Sonne und Wärme, deshalb ist ein heller, warmer und wind-
geschützter Platz auf der Südseite des Hauses ideal
. Ist es warm,
dann brauchen deine Chilis jeden Tag Wasser. Aber nicht zu viel
gießen - sie mögen keine nassen Füße.

Bei uns nehmen sich Chilis viel Zeit, um auszureifen. Die meisten
Sorten schmecken aber auch grün. Erntest du die Schoten früh,
lässt sich der Ertrag steigern, weil die Pflanze neue Blüten und
Früchte ansetzt
. Bei vielen Sorten lohnt es sich aber abzuwarten,
bis sie rot sind und sich das richtige Chili-Aroma entwickelt
.
Wer einmal eine zu scharfe Chili erwischt hat, löscht den Brand
nicht mit Wasser, sondern mit Alkohol oder Fett, noch besser mit
kalter Milch, Joghurt oder Weißbrot
.

 

 

 

Quelle: Tagesblatt aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" 2015  mehr unter: www.poetschke.de

Du solltest deine Balkon- und Kübelpflanzen, die im Haus
überwintern, immer wieder aufmerksam betrachten.
Denn es
ist wichtig
, dass sie gesund bleiben und nicht von Schädlingen
heimgesucht werden. Das passiert im tiefsten Winter leicht, weil
die Pflanzen unter Lichtmangel leiden und geschwächt sind. Ihre
Blätter sind nämlich jetzt besonders weich und hellgrün
. Genau
das lieben aber Läuse und Spinnmilben
, denn dann können sie
leicht den Saft aus den Blattzellen saugen.

Um deine Pflanzen genau zu untersuchen, drehst du mehrere alte
und junge Blätter um und schaust genau hin
. Auch wenn du gar
nichts entdeckst, hauchst du die Unterseite kräftig an. Denn dann
bewegen sich die Tiere, z
.B. Spinnmilben, die du wegen ihrer
geringen Größe vielleicht übersehen hattest
. Schildläuse sind zwar
groß genug
, dass man sie sieht, aber sie verstehen es, sich als un-
scheinbare bräunliche oder gelbliche Buckel zu tarnen. Sie sitzen
an Blattadern, Blattstielen und Zweigen. Soweit möglich
, kratzt du
sie ab. Das geht am besten mit einem in hochprozentigen Schnaps
getauchten Tuch. Gegen Schildläuse hilft auch
"Spruzit® Schädlings-
spray". Das Mittel wird auf Rapsölbasis hergestellt und bewirkt
,
dass die Läuse unter dem ausgesprühten Olfilm ersticken. Für
hartnäckige Fälle empfehle ich
"Schädlingsfrei Careo®"
. Als Stäbchen
oder als Granulat in den Blumentopf gegeben, wird der Wirkstoff
über den Saftstrom der Pflanze aufgenommen und gelangt so
auch an versteckt sitzende Schädlinge, die Pflanzensaft saugen.

 

 

Quelle: Tagesblatt aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" 2015  mehr unter: www.poetschke.de

Was ist zu tun?

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Im Winter solltest du
deinen
Zimmerpflanzen regelmäßig unter die Blätter schauen!
Dann erwischst du Blattläuse, Thripse & Co, bevor sie ernsthaften
Schaden anrichten. Am Beginn des Befalls reicht es oft aus, wenn
du die Pflanze in der Dusche abbraust, dann brauchst du noch
keine Pflanzenschutzmittel einzusetzen.

 

Wenn das Wetter keinen Frost bereithält, dann ist der Zeitpunkt
günstig für den
Schnitt von Ziersträuchern. Die Zweige, die dabei
anfallen, kannst du in die Vase stellen. Das lohnt sich vor allem
dann, wenn Blütenknospen daran sitzen.

 

Baumpfähle an Beerenhochstämmchen und Spindelbüschen
schaust du hin und wieder an - ob sie fest in der Erde stehen und
ob die Gehölze ordentlich daran festgebunden sind.

 

Wie jedes Jahr überprüfst du deine Bestände an Düngern und
Pflanzenschutzmitteln. Das ist auch gleichzeitig ein guter Moment,
den
Geräteschuppen aufzuräumen.

 

Bevor die Zugvögel ankommen, sollten schon die Vogelhäuschen
gründlich gereinigt sein. Sie werden am besten mit kochendem
Wasser ausgespült und - wenn nötig - repariert
.

 

Kakteen und Sukkulenten brauchen nicht besprüht zu werden.
In gut gedämmten Häusern ist die Luftfeuchte sowieso viel höher
als in alten Häusern, wo es ständig durch die Ritzen pfeift
. In so
gut gedämmten Räumen lüftet man, damit es nicht schimmelt
.

 

 

 

Quelle: Tagesblatt aus dem Gärtner Pötschke-Kalender "Der Grüne Wink®" 2015  mehr unter: www.poetschke.de